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Detektive

Detektive der Detektei ACON verfolgen Metalldiebe quer durch Europa und decken das Vorgehen auf.

Ein geplanter Frachtdiebstahl

Scheinbar ein Geschäft wie jedes andere: Ein Kunde aus England bestellt hochwertige Stahlplatten – zunächst 100 Tonnen, jedoch mit der Aussicht auf Zusatzaufträge.

Der Auftrag wird kurz geprüft und dann disponiert. Ein Zahlungsziel von 4 Wochen ist durchaus üblich.

Der Kunde selbst tritt unter echtem Firmennamen und auch echt aussehender Unterschrift auf. Telefonnummer und Mailadresse scheinen auch echt zu sein – die Kommunikation klappt ja reibungslos. Der Kunde holt sogar selber ab.

Er schaltet eine Frachtenbörse ein – und 100 Tonnen Stahl treten die Reise nach London an.

Der Kunde platziert einen Folgeauftrag über 300 Tonnen – kurz vor Ablauf der Zahlungsfrist. Nun schaut man genauer nach – und stellt fest, was schon längst hätte auffallen können:

Telefon und Email sind selbstgemacht. Die echte Firma in England hat keine Ahnung vom Missbrauch ihres guten Namens.

Der deutsche Lieferant schaltet nun die Detektive von ACON aus Solingen ein.

ACON wurde beauftragt, die Diebe zu ermitteln und die gestohlene Ladung sicherzustellen.

Dazu würde man nur eine kleinere Stahlmenge verladen und diese durch unsere Detektive observieren lassen. Angesichts eines möglichen Risikos wäre ein weiterer Schaden so in vertretbarem Rahmen geblieben.

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Die  Observation durch ACON DetektiveTeams in mehreren Ländern

In Zusammenarbeit mit dem Lieferanten präparierten die Detektive der Detektei ACON vor Ort eine Stahlpalette und den abholenden LKW.Der betrügerische Auftragnehmer hatte zur Abholung einen österreichischen LKW mit bulgarischem Fahrer und litauischem Trailer bereitgestellt.

Ein ordnungsgemäßer CMR wurde quittiert –  dem geschulten Auge unserer Detektive fällt als Hinweis  ein Rechtschreibfehler im Firmennamen des Stempels auf.

Eine Lieferadresse bei London war als Zieldestination angegeben.

Die Observationsteams nahmen gegen 14:00 Uhr den LKW außerhalb des Werkes auf. Zunächst führte die Route in Richtung Polen. Alle ACON – Teams gruppierten sich neu, Jedoch wechselte der LKW wieder die Richtung und fuhr in Richtung Frankreich.Drei Tage lang wurde es ungesehen observiert, bis es dann plötzlich über Aachen,  Holland und Belgien die Küste ansteuerte.

Da der genaue Fährhafen unbekannt war, mussten unsere Detektive mehrere Häfen überwachen.Nach der Neugruppierung  bog der LKW innerhalb eines  Verkehrsstaus nach Dünkirchen ab. 15 Minuten vor Abfahrt und 5 Minuten vor Toresschluss rollt er auf die Fähre nach Dover, begleitet von unseren  Detektiven.

Die Aufklärung in England

In der Nähe von Dover bezog der LKW erneut Nachtquartier – unsere  Detektive observierten ihn von einem nahegelegenen Tierpark aus.

Frühmorgens um 5 Uhr verließ das Zielfahrzeug nun den  Rastplatz zur letzten Fahrt. 
Ein kurzer Halt an der im CMR angegebenen Adresse (jedoch ohne Firmennamen und Hausnummer), und die Verfolgung wurde über  die Themse hinweg in den Osten von England fortgesetzt.

ACON Detektive Idel GmbH informiert die lokale Polizei und weist auf die deutsche Anzeige und den „Fraud Report“  hin.

Da das englische UMTS – Netz  nur eine eingeschränkte Ortung zuließ, musste zum Abschluss die Observationsdistanz verringert werden.

Ein letztes Ping – und unsere Detektive spürten den LKW dann tatsächlich zu Fuß auf. Eine dunkle Seitenstraße bot Schutz und Deckung für die Entladung.

Parallel dazu informierten unsere Detektive persönlich die Polizei über Ort und Vorgang der Straftat.

Nach Einweisung in den verdeckten Ort griff die Polizei im Beisein unserer Detektive zu und nahm den Fahrer des für den Weitertransport bereitgestellten LKWs fest. Ebenso wurde der lokale Organisator  identifiziert und festgenommen.

Mitten in der Razzia kam noch ein bestellter Gabelstapler für die Weiterverladung an und wurde ebenfalls festgesetzt.

Durch die umsichtige Handlungsweise des Auftraggebers im Zusammenwirken  mit  der ACON Detektive Idel GmbH und der engen Kooperation  mit der englischen Polizei konnten so die Diebe gestellt, identifiziert und die gestohlene Ware zurückgegeben werden.

Auf Anforderung unserer Detektive wurden zahlreiche weitere Stahlelemente vor Ort beschlagnahmt und uns zur Rückführung und Eigentümerfeststellung  nach Deutschland übergeben.

Die Ermittlungen durch die englische Polizei laufen weiter.

Mit den besten Wünschen
Ihr Nobert Idel


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